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stressfreie Produktentwicklung

Nachhaltige Projektentwicklung

Oftmals werden Projekte wie die Entwicklung einer neuen Homepage oder eines digitalen Produktmanagements unter Zeit- und Budget-Druck angepackt. Und zwar dann, wenn der Vergleich mit den Wettbewerbern zu der Erkenntnis führt, dass man etwas anders und zeitgemäßer machen muss, um am Markt mithalten zu können. Agenturen bekommen darauf hin häufig das bereits vorhandene Material zur Verfügung gestellt und können so nur „alten Wein in neuen Schläuchen“ verkaufen. Doch wie sieht eine bessere, nachhaltigere Projektentwicklung aus?


Ein guter Ansatz ist es, nicht von außen, sondern von innen, aus dem Unternehmen heraus, zu entwickeln.

Leistungen, die aus dem Unternehmen heraus entwickelt werden, besitzen einen höheren Wert als die eines externen Dienstleisters. Deshalb ist es optimal, ein Team aus Mitarbeitern des Unternehmens und einem oder mehreren unterstützenden Dienstleistern zu bilden. Die Agentur versteht sich dabei als Wegbegleiter, Trainer und Feuerwehr, falls einmal Engpassstellen entstehen sollten. Das Team definiert zu lösende Aufgaben und legt einen Projektplan fest. Es achtet auf Ganzheitlichkeit und bindet Produktentwicklung und Monitoring ein. Es berücksichtigt das Feedback aller beteiligten Parteien und definiert damit verbundene Verbesserungszyklen.

Die Umsetzung beginnt mit dem anspruchsvollsten Teil: Es werden neue Techniken erlernt, Inhalte erarbeitet und Lösungsmöglichkeiten entwickelt. Damit sind auch Rückschläge verbunden.

Eigentlich ist dies ein inspirierender Projektabschnitt, in dem das Team zusammen wachsen kann und sich die Beteiligten über die „kleinen“ Erfolgsschritte freuen können. Doch genau in dieser Phase sind die meisten Projekte in einem sehr verwundbaren Stadium. Das gemischte Team aus Mitarbeitern des Unternehmens und externen Beratern kann die Ziele nicht so schnell erfüllen, wie eine ausschließlich auf die Problemstellung geschulte Agentur. Hier sollte die Geschäftsführung verstanden haben, dass etwas Neues geschaffen wird: neue Inhalte, neue und nachhaltige Lösungswege und auf aktuellem Stand geschulte Mitarbeiter. Ebenso wichtig: Im Unternehmen entsteht das Bewusstsein dafür, dass eine Weiterentwicklung stattfindet, was sich auf alle Unternehmensbereiche positiv auswirken wird. 

Menschen wünschen sich Änderungen zum Besseren, gleichzeitig mögen sie jedoch keine Änderungen in ihren Arbeitsweisen. Genau dieses Paradox gilt es zu lösen.

Neuerungen/Veränderungen werden generell skeptisch betrachtet und nur sehr abwartend angenommen. Ein Schüler, dem in jungen Jahren umfangreiches Wissen vermittelt wird und der damit einem täglichen Lernzuwachs ausgesetzt ist, hat weniger Probleme mit neuen Lösungswegen, als ein gestandener Entscheider, der zu recht stolz auf seine Leistungen ist. Das gilt es immer zu bedenken und hier ist auch ein besonders respektvoller Umgang notwendig.

Die größte Gefahr ist, dass neue Lösungswege aus alten Mustern heraus betrachtet werden. Die Agentur muss liefern und die Mitarbeiter müssen 'bespaßt' werden.

Dieser wenig hilfreichen Sichtweise kann nur die bewusste Wahrnehmung der Einbindung, Förderung und Weiterbildung der eigenen Mitarbeiter entgegenwirken. Regelmäßig stattfindende „runde Tische“ sind unabdingbar. Viele Organisationsmodelle wie z. B. Scrum bieten dafür Vorgehensweisen an. Wichtig ist jedoch, dass die Kommunikation gelebt wird und keine Entschlüsse getroffen werden, ohne den tatsächlichen Projektstand zu berücksichtigen und die Beteiligten zu befragen.

Das größte Hindernis, um Veränderungen herbeizuführen, ist die fehlende Akzeptanz im Unternehmen. Eine ablehnende Haltung führt eher zum Scheitern als zum Erfolg.

Deshalb gilt es, den Wert von Wissenszuwachs und Erneuerung im Unternehmen herauszustreichen. Wenn ein Projekt einen längeren Zeitraum in Anspruch nimmt, so wird in dieser Zeit gelernt und entwickelt, es entstehen neue Werkzeuge zur Problemlösung. So werden Mitarbeiter zu Markenbotschaftern, die jederzeit mit ihren eigenen Worten die Leistungen Ihres Unternehmens darstellen können. In einem Zeitalter in dem authentisches Geschichten erzählen (Storytelling), allgemein gültige Marketing Floskel ersetzt hat, eine wichtige Eigenschaft. Das alles sind bleibende Werte für die Unternehmen.

Transparenz und Vertrauen

Es existiert keine künstliche Intelligenz

Es gibt zunehmend Systeme, die autonome Entscheidungen treffen. Sei es um menschliche Entscheidungen zu verbessern, zu beschleunigen oder einzusparen. Um das möglichst gut verkaufen zu können, sprechen wir von künstlicher Intelligenz, aber sie existiert nicht.

Weder bei IBM‘s Watson noch in einer cleveren Google Deep Mind Applikation, oder irgendwo anders auf der Welt. Auch nicht in China 😉

Der Weg den IBM mit Watson einschlägt, damit zu kokettieren eine über eine gigantische Ansammlung von Algorithmen, von der kein Entwickler mehr weiß, wie sie eigentlich gesamtheitlich funktionieren und deshalb auch nicht hinterfragt werden können, führt ins Vertrauens-Abseits.

Wenn ich in meiner wissenschaftlichen Arbeit nicht begründen kann, auf welchem Weg ich zu meinem Ergebnis gekommen bin, ist sie wertlos

Dabei soll nicht die rasante Entwicklung von effizienten Algorithmen und lernfähigen Softwaresystemen, sowie die Leistungen ihrer Protagonisten in Frage gestellt werden, ganz im Gegenteil.

Wir müssen nur gemeinsam das Dilemma, der nahezu inflationären Verwendung, des Begriffs künstliche Intelligenz lösen.

Aktuell wird ein möglicher Weg, nämlich die Verknüpfung von Algorithmen und lernfähiger Software, zur Entwicklung einer allgemeinen künstlichen Intelligenz, bereits wie das Ziel benannt.

Ein Kniff den wir gern im Marketing benutzen. In diesem Fall führt er jedoch zu Dystopien, Verwirrung und endlosen Diskussionsrunden mit diffusen Ergebnissen.

Was noch in den siebziger- und achtziger-Jahren des letzten Jahrhunderts als Computer unterstützt, bzw. später dann Software gesteuert hieß und somit Vertrauen in die Präzision und Zuverlässigkeit eines Produktes vermitteln sollte, wird jetzt KI unterstützt oder noch schlimmer KI gesteuert genannt.

Da jedoch niemand so recht weiß, was man aktuell unter einer KI verstehen soll, ist es auch sehr schwer, Vertrauen in selbige zu setzen.

Ein schönes Beispiel dafür ist: „Little Britain – Computer says no.“. 😉

Deshalb läßt es sich nachvollziehen, dass dem Verbraucher unlängst mit dem Begriff KI eine intelligente autonome Entscheidung vermittelt werden soll.

Obwohl der Begriff Intelligenz nicht klar definiert ist, ist er durchweg positiv belegt und somit aus der Sicht des Marketings attraktiver.

Die Tatsache, dass ein Wort wie Intelligenz auch immer Konkurrenz implizieren kann (Intelligenter als ich?), nimmt man dabei in Kauf.

Immer neue Erfolge des maschinellen Lernens und der Steigerung der dafür benötigten Rechenpower, sollen uns das Gefühl geben, das diese automatisierten Entscheidungen immer besser werden. Autoren wie Ray Kurzweil befeuern die Diskussion in dem sie behaupten, dass die Singularity eines autonomen Systems bald erreicht sein wird.

Wem wir am ehesten eine gewisse allgemeine Intelligenz zugestehen können, auch wenn wir diesen Begriff bisher nicht genauer definiert haben, ist der Mensch.

Wie Sandra Blakeslee und Jeff Hawkins in ihrem Buch „On Intelligence“ bereits 2004 feststellten, ist es nicht selbstverständlich, dass sich mit lernfähigen Software-Systemen eine dem Menschen ähnliche allgemeine Intelligenz erreichen lässt.

Jeff Hawkins ist heute auf dem Weg, die Funktion des menschlichen Gehirns zu verstehen, einen grossen Schritt weiter, siehe https://numenta.com.

Wie sich diese Erkenntnisse zur Entwicklung einer künstlichen Intelligenz einsetzen lassen, da sind allerdings weiterhin noch viele Fragen offen.

In der ganzen Menschheitsgeschichte haben wir extrapoliert und geglaubt, dass nun bald dieses gesellschaftliche, gesundheitliche oder technische Problem gelöst sein müsste.

Dem war aber nicht immer so. Viele Probleme schleppen wir seit Jahrhunderten mit uns rum und sind keinen Schritt weiter.

Auch folgt, wissenschaftlich betrachtet, jede Entwicklung einer S-Kurve. Man sollte also nicht nur den exponentiell ansteigenden Teil betrachten.

Wie wäre es, wenn wir einfach mal verschnaufen und den Einsatz einer noch nicht entwickelten KI nehmen als das, wofür sie momentan benutzt wird. Ein Euphemismus für autonome Entscheidungen. Entscheidungen die wir gut und richtig finden sollen, weil sie „intelligente“ Entscheidungen sind.

Die Forderung nach ethischen Prinzipien in der künstlichen Intelligenz, lässt sich mit der Bitte, autonome Entscheidungen nach unseren gesellschaftlichen und demokratischen Grundregeln zu treffen, übersetzen.

Nachvollziehbarkeit

Dabei ist die Lösung so einfach.

Wir lehnen eine „Black Box“ in unseren Produkten ab und befinden uns wieder in vertrauten Fahrwassern.

Wir hören auf ein munteres Konglomerat aus Wissensdatenbanken, einem ganzen Zoo aus Entscheidungsbäumen und Algorithmen des maschinellem Lernens, so wie Sprach- und Bilderkennungssystemen, als künstliche Intelligenz zu bezeichnen.

Wir können viel zutreffender von optimierten, lernfähigen Algorithmen sprechen. Dann wäre ein Prozess beispielsweise OLA unterstützt.

Als Hersteller, erkläre ich, auf welcher Basis autonome Entscheidungen getroffen werden und die Kunden können mir und meinen Angeboten wieder vertrauen.

Nehmen wir als komplexes Beispiel das selbstfahrende Auto. Eine Vielzahl von Systemen entscheidet, wann, was passieren muss, damit das Ziel sicher erreicht wird. Auch hier können wir von optimierten, lernfähigen Algorithmen sprechen.

Stellen wir uns folgenden fiktiven Werbespot eines Automobilbauers vor:

Eine glückliche Familie, wird im selbstfahrenden SUV, quer über das Land, sicher und zielgenau an ihren Urlaubsort gefahren. Das älteste, von der ruhigen Fahrt sehr beeindruckte Familienmitglied, drückt neugierig auf einen Knopf mit der Aufschrift: HOW?

Bei jedem Vorgang, Bremsen oder ein unerwarteter Richtungswechsel, erscheint jetzt ein neuer wohlwollender „Geist“ im Fahrzeug. Dieser stellt die jeweilige Ingenieurin dar, die diesen Prozess ursprünglich programmiert, beziehungsweise im Team mit der Programmiererin, eine zur Aufgabenerfüllung effektive, lernfähige Software trainiert hat.

So langsam aber sicher fährt ein ganzer Bus mit unterschiedlichen Experten mit. Jeder Experte wird sowohl zum Schutzengel, als auch zum Beobachter, der während der Reise noch weiter seine Arbeit perfektioniert.

Am Ziel angekommen winken und verabschieden sich dann ein ganzes Team von Experten aus aller Welt (und Epochen), von unserer beeindruckten Familie und lösen sich wie sympathische Harry Potter Schulgeister auf, um die nächste Fahrt zu betreuen.

So wird klar, dass hinter all diesen autonomen Entscheidungen eine Vielzahl von Menschen steht, die die Technologie ständig weiterentwickeln und verbessern.

Idealerweise sogar tatsächlich von den Kunden zu kontaktieren sind, um gemeinsam über Erlebnisse mit den Produkten zu sprechen. So schafft man nicht nur Vertrauen, sondern zeigt auch, was die neuen Jobs sein werden, die im digitalen Zeitalter entstehen, um eventuell obsolet gewordene Arbeitsplätze zu ersetzen.

Die Aufgabe der Schulen und Universitäten besteht bereits jetzt darin, nicht alle Menschen zu Programmierern, sondern weiterhin ihren Neigungen und Fähigkeiten hin auszubilden. Mit dem einzigen Unterschied eine gemeinsame Sprache zu finden, damit sich z.B. ein Künstler oder Jurist, bereits in einem frühen Stadium einer gemeinsamen Projektentwicklung, mit einem Algorithmen Entwickler verständigen kann.

Wenn Unternehmen umdenken und zeigen, dass Menschen Systeme entwickeln, Menschen die sich an unsere gesellschaftlichen und demokratischen Grundregeln halten, dann entsteht Vertrauen in die komplexesten Produkte.

Diese Menschen, Mitarbeiter und Ingenieure sorgen dafür, dass Regeln, auch in Verbindung mit Verantwortung und Haftbarkeit, eingehalten werden.

Rein finanzielle und gewinnoptimierende Entscheidungen, die gegen obige Grundregeln verstossen, entsprechen nicht ihrer Aufgabenstellung oder Arbeitsplatzbeschreibung und müssen auch nicht in künftige Systeme integriert werden.

Wir können also vieles lassen, wie es ist. Nur müssen wir aufhören, schwarze Kisten als intelligente Entscheider deklarieren zu wollen.

Deshalb liebe Marken-Verantwortliche, lasst uns aufhören den Begriff KI für diverse Feature und Prozesse zu benutzen.

Damit erweisen wir uns nur einen Bärendienst und erzeugen zu Recht kein Vertrauen beim Verbraucher.

Künstliche Intelligenz KI, nein danke – optimierte lernfähige Algorithmen OLA, ja bitte. 😉

Future -proof software development

With a fast developing internet of things and therefore technology like machine learning and autonomous systems, we are in need of a future and community proof mindset. We are in need for a new attitude from developer to top management, approved and demanded by the final consumer.

Our starting point is the fight for tomorrow’s markets. Which environment will a promising start up choose to evolve their product?
Large providers in technology and communication allocate infrastructure, soft- and hardware to bind companies at an early stage to their products. Amazon, Google, IBM, Intel, Nvidia, Apple, Microsoft are some of the best known representatives of this strategy. Those binding infrastructures with unified development environments might be good to get things done.

To get things done is mostly all people are concerned about in the short term. Understandable from multiple point of views, but of course, mostly due to financial pressure.

If you have to solve a problem fast and with minimized resources, nobody will ask how it was done. So one fast system or at least stable system will get the job done. Best example is IBM’s Watson, where no developer has a clue how it really works, because they are all experts in their fields and no one dares to question the whole project.

So also marketing is flirtatious with the black box concept. No one tries to get to the bottom of involved systems and algorithm.

But what all our todays software solutions have in common, is that they are based on simple tools originally created to solve a problem, fast and efficiently. As an example you might regard the internet created originally to connect systems, not as an place for your personal safety and privacy. You can’t blame Tim Berners-Lee and his colleagues for that.  But today we have the knowledge, whenever you create a system, there comes along with it a responsibility.

Let’s face it, at the moment we create complex systems affecting our lives and therefore our community, based on archaic “get the problem done” master and slave tools.

I will state that right now, there is no artificial intelligence around, even if the smallest newspaper or manufacturer is claiming its existence in their news or products. But there are those described above algorithms, reinforced machine learning and deep learning. That combined with quantum computing hardware might lead us to something. Do you expect a system, affecting every human society, across all the diversities of nation, race and political standings, be in harmony with ethic principles? If now a dystopian future comes to mind, well…

But the solution to all this is quite simple. The nursery of every algorithm and therefore later, maybe an artificial intelligence, should be shaped by the same sincere and firm values we all wish for our own children.

We have to treat algorithm and machine learning in the same way as we would educate a good friend or our children. There is the chance to create future systems from which not only a small group of people, but all of us will benefit.

If we are expecting a future software solution will deal with us in a friendly, respectful and honest way, we have to educate it in the same way. Right now we are developing master and slave systems, from which we can hardly expect, that they will react in another or any other way when we are empowering them to master our problems.

A company, aware of this problem, providing another alternate development environment, will be able to create a new market, far away from all those dystopian scenarios.

This is no marketing measure, but a principal approach.

It’s much more likely to be able to develop a groundbreaking software in an environment, with holistic thinking, which means also taking societal needs into account, than in a minimalized setting, relying on an algorithm or algorithms mostly created in the sixties of the last century.

Datenschutz und Social Media

Ob man folgenden Artikel nun als Angstmacherei empfindet oder nicht, als Agentur nehmen wir die Diskussion rund um die DS-GVO zum Anlass, Social Media und Datenschutz zu vereinen.

Produkte und Dienstleistungen in Form von Facebook-Fanpages oder Facebook-Gruppen zu bewerben, ist gemäß des EuGH Urteils vom 05. Juni von Bußgeldern bedroht. Das betrifft in gleichem Maße auch andere Social-Media-Kanäle; sie alle müssen ihr Geschäftskonzept der „Datenkraken“ überdenken. Ob es jemals soweit kommen mag? Aktuell ist es ein wenig wie 1996, als wir die ersten Chats und Foren gebaut haben. Alternativ können Marken für ihre Social Media-Aktivitäten wieder auf die eigene Plattform verweisen.

Wir werden verschiedene Social-Media-Kommunikationsformen für die von uns betreuten Unternehmen erneut ins Auge fassen und DS-GVO konform einrichten. Die grundsätzlichen Techniken dafür sind da.

Die Aufgabe liegt kurzfristig darin, Social Media neu zu denken. Wir werden ein Konzept für eine Social Wall entwickeln und zwar DS-GVO konform auf der jeweiligen Betreiberhomepage.

Das Ziel ist es, Bilder und Aussagen unter Zustimmung der Autoren auf Reisen zu schicken, bzw. als Links zu teilen und Diskussionen unter Wahrung der Persönlichkeitsrechte zu ermöglichen. Das ist natürlich kein Facebook-Klon, sondern die Möglichkeit positive gesellschaftliche Aspekte des Social Media zu waren und auf das Geschäft mit dem Datenhandel zu verzichten.

Quelle:
PRESSEMITTEILUNG Nr. 81/18
Gerichtshof der Europäischen Union
Luxemburg, den 5. Juni 2018
https://curia.europa.eu/jcms/upload/docs/application/pdf/2018-06/cp180081de.pdf

Entwicklung von autonomen Softwaresystemen

In der Software-Entwicklung stellen führende Anbieter ihre Infrastruktur zur Verfügung, um die Entwickler frühzeitig an ihre Unternehmensgruppe und die damit verbundenen Produkte zu binden.

Amazon, Google, IBM, Intel, Nvidia, Apple und Microsoft gehören mit zu den bekanntesten Vertretern. Wie und auf welchen Grundlagen in diesen Umgebungen entwickelt wird, bleibt dabei unberücksichtigt. Im Fokus bei dem Kampf um die Entwickler-Teams stehen zeitnahe Lösungen, „to get things done“. Das eine System setzt dabei auf das andere System auf.

Oft, wie z.B. bei IBM‘s Watson, überblicken selbst die Entwickler ihr System nicht mehr, und die Marketingabteilung fängt an mit der „Black Box“ zu kokettieren.

Alle Systeme haben eines gemeinsam, sie versuchen Module zur Verfügung zu stellen, die schnelle Ergebnisse herbeiführen sollen.
Etwas drastischer ausgedrückt, ist dabei der Anwender der Herr und das System der Knecht.

Einen Stein hat es nicht gestört, wenn der Mensch ihn als Werkzeug gebraucht hat. Im Laufe der Jahrhunderte fingen die Meister sogar an, ihre Werkzeuge sehr gut zu behandeln. Ein Künstler begab sich in eine tiefe Beziehung mit seinem Instrument, um ihm die schönsten Töne entlocken zu können.
Dabei ging er natürlich auch auf die Bedürfnisse seines Werkzeuges/Instrumentes ein. Es entstand eine schon fast als freundschaftlich zu bezeichnende Beziehung. Die Geschichten erfolgreicher Handwerker und Künstler spiegeln das wieder.

Behalten wir diese Beziehung einmal im Hinterkopf und betrachten nun das Voranschreiten immer mächtigerer Systeme, denen wir Menschen immer mehr Verantwortung übertragen und auch autonom entscheiden lassen.
Ähnlich wie die Sklaven das produktive Rückgrad des römischen Reiches waren, steuern heute große Mainframesysteme wesentliche Teile unseres gesellschaftlichen Lebens. Nur das dafür keine Menschen leiden müssen, sondern Maschinen diese Aufgaben geduldig übernehmen.

Auch wenn man bereits jetzt eine künstliche Intelligenz in einer Vielfalt von Anwendungen zu meinen glaubt, noch gibt es lediglich lernfähige Softwaresysteme, die durch klassische Algorithmen gesteuert werden.

Aus diesen Grundlagen wird in den nächsten Jahren vielleicht eine künstliche Intelligenz entstehen. Kann eine solche Umgebung ein System schaffen, welches harmonisch mit der menschlichen Gesellschaft und ihren ethischen Prinzipien interagiert? Wohl kaum. Die Lösung ist dabei recht einfach.

Die Kinderstube einer künstlichen Intelligenz sollte genau die gleiche herzliche, von festen Werten geprägte Umgebung sein, die wir auch unseren Kindern wünschen.

Deshalb gilt es Algorithmen und lernfähige Software Systeme so zu behandeln, als wollten wir unsere Kinder oder einen Mitarbeiter ausbilden, um zukünftig freundschaftlich und gesellschaftskonform mit ihm zusammenarbeiten zu können. Nur so können zukünftige komplexe Systeme, nicht nur einigen wenigen, sondern der gesamten Gesellschaft dienen.

Wenn wir von zukünftigen Softwaresystemen erwarten, dass sie uns freundschaftlich behandeln, dann müssen wir sie auch in diesem Sinne entwickeln.

Momentan schaffen wir Herren-und-Knecht-Systeme, von denen wir wohl kaum erwarten können, dass sie, mit Macht ausgestattet, sich anders verhalten werden.

Ein Unternehmen, welches eine alternative Entwicklungsumgebung anbietet, kann sich einen völlig neuen Markt, fernab von dystopischen Szenarien erobern.

Das ist keine Marketingmaßnahme, sondern eine grundsätzliche Herangehensweise. Eine holistisch denkende, gesellschaftliche Bedürfnisse berücksichtigende Entwicklungsumgebung wird viel mehr zu bahnbrechenden Ergebnissen führen, als eine reduzierte und auf reine Effizienz getrimmte Entwicklungsplattform, die ausschließlich den in den sechziger und siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts entstandenen Algorithmen folgt.

Chatbots und menschliche Empathie

Als erster Chatbot wird die, von Joseph Weizenbaum in den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts, entwickelte Demonstration einer virtuellen Psychotherapeutin, mit dem Namen ELIZA, angesehen. Weizenbaum jedoch meinte, nur wenn man sein Experiment gründlich mißverstehe, sei ELIZA ein Chatbot.

„Weizenbaum selbst war erschüttert über die Reaktionen auf sein Programm, vor allem, dass praktizierende Psychotherapeuten ernsthaft daran glaubten, damit zu einer automatisierten Form der Psychotherapie gelangen zu können.“*

Seit den Anfängen des Internets enttäuschen falsch eingesetzte Chatbot-Systeme Kunden und Mitarbeiter. Sie symbolisieren einen negativen Digitalisierungsprozess. Mitarbeiter werden wegrationalisiert, um einer noch unausgereiften Software zu weichen.

 

Dabei gibt es eine einfache Lösung: Ein langfristig erfolgreiches Unternehmen schätzt seine Mitarbeiter und stellt sie in den Mittelpunkt.

 

Dem erfahrenen Kundenberater wird ein Assistent, in Form der Technologie des Chatbots, zur Seite gestellt. Die klassische Grundlage einer jeden Beziehung kann beginnen: Kennen, Mögen, Vertrauen.

Das ist für alle beteiligten sinnvoll. Der Kundenberater hat die Möglichkeit, zusammen mit dem Assistenten, ein noch besseres Kundenerlebnis zu erzielen.

 

Je besser das Team zusammenarbeitet, desto glücklicher ist auch der Kundenberater, denn auch er erfährt Befriedigung in seiner Arbeit durch eine verbesserte Beratungsleistung.

Gleichzeitig werden so die Beratungs-Assistenten (Chatbots) trainiert und weiter entwickelt. Etwaige Bugs und Anfangsschwierigkeiten, kann der Kundenberater „abfangen“, so dass diese Fehler nicht zu Lasten des Kunden gehen. Gleichzeitig schult das Unternehmen seine Mitarbeiter in eine Richtung, die auf uns alle zukommen wird, lernfähige Systeme zu optimieren und mit Ihnen zu arbeiten.

Ein Unternehmen zeigt, dass es „Digitalisierung“ verstanden hat, wenn es um eine optimale Verknüpfung aus Sachlichkeit (Software) und Menschlichkeit (Empathie und Innovation) bemüht ist.

Darüber hinaus wird die Erprobungsphase neuer Systeme nicht zu Lasten der Kundenbeziehung ausgetragen. Ein solch sensibles Verhalten eines Unternehmens schafft auf allen Ebenen Vertrauen in die Marke und ihre Leistungen.

 

* Detlef Borchers: Ein Missverständnis wird 40. In: c’t. Nr. 23, 2006, ISSN 0724-8679, S. 40 ff.

Lernfähige Software und künstliche Intelligenzen

Wenn die Digitalisierung einer unserer Arbeitsschwerpunkte ist, dann müssen wir auch diejenigen sein, die sich am intensivsten mit allen gesellschaftlichen Vor- und Nachteilen auseinandersetzen.

Wir können diejenigen sein, die mit Lösungen und Denkansätzen  nicht  ausschließlich Arbeitsplätze wegrationalisieren, sondern diejenigen, die Arbeit produktiver machen und den Einstieg in neue Arbeitsplätze ermöglichen.

Ein erster Ansatz ist die Art, wie wir mit der Definition von  Intelligenz umgehen.

Intelligenz ist nicht linear messbar, wie Intelligenz einer Maus < eines Schimpansen < eines Menschen < einer KI.
Intelligenz ist ein Cluster aus vielen verschiedenen Intelligenzen, wie z.B. emotionale Intelligenz, mathematisches oder sprachliches Verständnis.

Wir sollten lernfähige Software so entwickeln, dass sie ein solches Intelligenzcluster bereichern.
Es wird also nicht darum gehen, ob der beste Arzt eine künstliche Intelligenz oder ein Mensch ist, sondern das beste Team aus  KI und Menschlichkeit wird gewinnen. KI ist gut für Produktivität, Menschen sind gut für Empathie und stehen weiterhin für den Fortschritt, die Verbesserung bestehender Systeme.

 

Menschlichkeit ist künftig weniger im Verstand/Intelligenz zu suchen, als vielmehr in der Fähigkeit, ein wirkliches Verhältnis zur Welt zu unterhalten.

Gute Lösungen im Rahmen der Digitalisierung entstehen, durch eine der Problemstellung angemessene  Mischung, aus Sachlichkeit (KI) und Menschlichkeit.

 

„The role of humans, at least for a while, will be to ask questions. To ask a great question will be seen as the mark of an educated person. A great question, ironically, produces not only a good answer, but also more good follow-up questions!“ Kevin Kelly

Kreative Marken und nachhaltige Digitalisierung

Was macht Teams, Marken und somit eine Projekt/Software-Entwicklung erfolgreich?
Im Gedankenaustausch zwischen Patrick und Aragon entstand folgender Ansatz:

 

Patrick D. Cowden – BEYOND
erreicht das Ziel über einen Connecting Circle:

1. Connect: Menschen müssen die Möglichkeit bekommen, sich miteinander zu verbinden.
2. Collect: Dem Team die Möglichkeit geben, Meinungen und Wissen zu sammeln und auszutauschen. Es entsteht eine Kraft, die zu:
3. Create: Kreation, das Team spürt die Energie und fängt an neues zu schaffen, zu kreieren.

Aragon Schraga – BTR, film|form
beginnt mit einer Kompetenzrunde:

1. Jeder stellt sich und seine Wünsche vor. – Was macht mich glücklich?
2. Aus Annahmen Fakten machen. – Die Kernfragen der Marke/des Projektes werden von jedem Teammitglied angesprochen und geklärt.
3. Was benötige ich/wir, um meine Aufgabe optimal wahrnehmen zu können?

Bei beiden Formaten findet sich der gleiche Ansatz:

1. Wer bin ich?
2. Wer sind wir?
3. Was macht uns wirklich gut?
4. Die Transformation von ich zu wir.

Weitere gemeinsame Erkenntnisse sind:

1. Im Mittelpunkt einer jeden Marke, einer jeden Entwicklung steht immer der Mensch.
2. Jede Marke und somit jedes Projekt entwickelt sich immer aus dem Kern heraus.
3. Impulse können von außen kommen, eine Entwicklung/Veränderung jedoch nur von innen.

Mit diesen Ansätzen können wir Wege zur wichtigsten Aufgabe innerhalb der digitalen Transformation anbieten.

1. Maschinen (Software) sind perfekt für Lösungen im Bereich der Sachlichkeit.
2. Menschen stehen für Lösungen im Bereich der Menschlichkeit, Vertrauen und Empathie.

Menschen schätzen die Sachlichkeit der Maschine, die ihnen wiederholende und ermüdende Aufgaben abnimmt.

Ein erfolgreiches Team ist die durch gegenseitige Wertschätzung entstehende Symbiose aus Menschlichkeit und Sachlichkeit

Wir müssen jetzt die Weichen stellen, damit eine zukünftige künstliche Intelligenz die Menschlichkeit,
mit all ihren, in der Spontanität des Menschen verborgenen Möglichkeiten, schätzt.

Wie kann das Ziel der gegenseitigen Wertschätzung von Mensch und Maschine erreicht werden?

Wie in einem Team, in dem jeder die Leistungsmöglichkeiten des anderen schätzt.
Sie nicht einschränkt, sondern fördert, denn damit fördert er/sie die eigene Lebensqualität.

Die somit entstehende gegenseitige Wertschätzung von Mensch und Maschine wird der Singularity ihre Schrecken nehmen.
Nicht sich den Menschen oder umgekehrt die Maschine Untertan zu machen, sondern sich gegenseitig Wert zu schätzen ist die Lösung, um eine Distrophie zu vermeiden.

Unsere Aufgabe ist es, bei den Mitarbeitern eines Unternehmens den Wunsch zu erwecken, dieses Ziel, der gegenseitigen Wertschätzung zu erreichen.
Da wären wir wieder bei der Ausgangsbasis. Im Mittelpunkt eines jeden Unternehmens, einer jeden Marke steht der Mensch.
Dort müssen wir Anreize bieten, die Wertschätzung zulassen.
Angefangen bei „von Mensch zu Mensch“, dann „von Mensch zu Maschine“ und im Ziel von „Maschine zu Mensch“.

 

Wie findet das Prinzip der Wertschätzung einen Weg in die Softwareentwicklung?

Hierbei ist der Ansatz, dass lernfähige Software in der Lage ist sich selbst zu verbessern, indem sie bewusst den User, ihren Teamgefährten, als Mentor einsetzt.

Veraltete Algorithmen, wie sie Cathy O’Neil in Ihrem Buch „Weapons of Math Destruction“ so trefflich beschrieben hat, werden ersetzt durch Algorithmen die Menschlichkeit berücksichtigen.

Der ursprüngliche, tief in der Softwareentwicklung verwurzelte Ansatz der Rationalisierung und der oft damit verbundenen rücksichtlosen Gewinnoptimierung, kann im Sinne einer menschlicheren und sozialen Komponente weiterentwickelt werden.
Die Aufgabe von uns Unternehmens- und Software-Architekten ist es, dafür die Voraussetzungen und die Rahmenbedingungen zu schaffen.

Software sollte nicht als Black Box, sondern mit klaren, transparenten Regeln des Human Focused Design und der gegenseitige Wertschätzung entwickelt werden.

Erweiterte Realität

Reale und künstliche Welten

 

Wenn man diese beiden Welten miteinander verknüpft, lässt sich sowohl das Verkaufserlebnis, als auch die Anzahl der tatsächlich getätigten Käufe erheblich verbessern.

 

Am Beispiel eines durch Augmented Reality unterstützten Bestellsystem eines Restaurant Franchise läßt sich das gut erläutern.

Der Ansatz ist eine Browser basierende Augmented Reality Anwendung, die dem Nutzer eine Lösung für sein Bedürfnis/Hungergefühl vorschlägt. Bereits daheim, auf dem Weg oder auch in einem Drive In kann er sich sein Menü zusammenstellen und seine Kaufentscheidung treffen. Immer basierend auf dem aktuellen Angebot, seiner ihm am nächsten gelegenen Niederlassung. So verlieren wir ihn auch nicht auf dem Weg.

Es hat sich als praktikabel erwiesen die Tiger der IT, Wächter der vorhandenen CRM- und ERP-Lösungen und die Löwen, Konzepter, Kreative und AR-Developer unabhängig voneinander entwickeln zu lassen.

Das funktioniert, wenn man vorher ein gemeinsames Konzept mit den entscheiden Anknüpfungspunkten verabschiedet hat.

Jetzt kann die IT einen Ansatz in einer sehr schlichten White Paper Umgebung, wie Identifikation des Kunden, Annahme der Bestellung und Payment durchspielen. Das Ergebniss wird dann praktikabel und umsetzbar sein, würde aber ohne die Löwen, die das User Experience liefern, auf der Strecke bleiben.

Das AR/Kreations-Team kann mit der Costumer Journey ebenfalls schon im heimischen Wohnzimmer oder auf der mobile Device des Beifahrers beginnen. Ziel ist dabei die einfache und unmissverständliche Bestellung am Point of Sales, sei es am Counter oder am Drive Through.

Durch den Abgleich der Geodaten der Mobile Device des Kunden und dem des nächsten Restaurants, ergeben sich vielzählige Möglichkeiten, weit über die einfache Bestellung am Drive In hinaus.

„Beame“ Dir Deinen virtuellen Counter an Deinen Ort!

Deshalb Tiger und Löwen unabhängig entwickeln lassen und dann, z.B im Rahmen eines Jour Fix, die jeweiligen Entwicklungsstände auf Machbarkeit, Aufwand und Nutzen abgleichen.

Wie sich das im Detail und mit welchen (Open Source) Frameworks, am besten realiseren läßt, können wir Ihnen gern erläutern.

Digitalisierung der Streitkultur

Das Internet der Dinge und die weltweite Digitalisierung bieten uns Tools und Applikationen für alle Lebensbereiche.

Wenn wir aber vor Probleme gestellt werden, die nur im respektvollen Umgang und der damit einhergehenden Ausdrucksweise gemeinsam gelöst werden können, dann steht uns bisher nur das klassische Forum zur Verfügung. Beitrag und Kommentar, an dieser Stelle hat sich seit 1996 nicht viel verändert.

 

Deshalb haben wir das Kommunikationsprojekt

42 pure sports entwickelt.

 

Wir müssen in der Lage sein, unterschiedliche Charaktere und Interessengruppen in einem respektvollen Umgang miteinander dazu zu bringen, Lösungen zu erarbeiten und gemeinsam Veränderungen herbeizuführen.