myCoachz Online Coaching Plattform

myCoachz Online Coaching

Coaching wird in der öffentlichen Wahrnehmung oft erst dann interessant, wenn etwas nicht mehr funktioniert. Ein Team stockt, eine Führungskraft ist erschöpft, ein Vorhaben droht zu scheitern. Das ist nachvollziehbar. Es ist aber auch zu eng gedacht.

Gerade Gründerinnen und Gründer zeigen, wozu Coaching in unserer Zeit taugt. Nicht erst, wenn die Geschäftsidee brüchig wird, sondern während sie Gestalt annimmt. Ein Business Coach stellt die unbequemen Fragen, bevor das Produkt gebaut, das Angebot veröffentlicht oder Kapital eingesammelt wird. Für wen genau ist das gedacht? Welches Problem wird wirklich gelöst? Was ist das Versprechen – und was nur Gewohnheit aus der eigenen Biografie?

Aus einer vagen Idee wird ein klareres Angebot. Aus Enthusiasmus wird ein überprüfbarer nächster Schritt. Das ist Coaching im Sinne der Verbesserung: nicht Reparatur, sondern Schärfung. Nicht Defizitausgleich, sondern bessere Entscheidungen.

Dieselbe Haltung gilt jenseits der Gründung. Eine Führungskraft, die ihr Führungsbild klärt. Ein Team, das Konflikte nicht erst eskalieren lässt. Ein Mensch, der eine berufliche Richtung wählt, statt in die nächste Erschöpfung zu laufen. Wer wartet, bis ein Problem unübersehbar ist, verschenkt Zeit. Wer früh einen geprüften Gegenüber hat, gewinnt Klarheit.

Im Mittelpunkt steht der Mensch. Die Technik darf diesen Kern nicht ersetzen. Sie muss ihn aber tragen.

Warum das nicht über fremde Videodienste gehen sollte
Die meisten Online-Coachings finden heute in Werkzeugen statt, die für etwas anderes gebaut wurden. Zoom, Microsoft Teams, Google Meet. Sie sind bequem. Sie sind aber auch fremde Infrastruktur.

Nutzungsbedingungen können sich ändern, Preise steigen, Datenwege führen in Rechtsräume außerhalb der Europäischen Union. Für ein Gespräch über Strategie, Geld, Führung oder persönliche Anliegen ist das kein Nebenthema. Wir haben das in den vergangenen Jahren an anderer Stelle bereits beschrieben: Wer seine Kommunikation vollständig an amerikanische IT-Konzerne bindet, macht sich von deren Preisgestaltung, Servicequalität und politischen Rahmenbedingungen abhängig. Der Cloud Act bleibt dabei keine theoretische Fußnote.

Deshalb entwickeln wir in den von uns betreuten Projekten seit Jahren Alternativen auf eigenen Servern. Rocket.Chat statt Slack. ownCloud statt Dropbox. Jitsi Meet oder BigBlueButton statt Zoom. Nicht aus Prinzipienreiterei, sondern weil Datenhoheit, Rechtssicherheit und Kostenkontrolle zusammengehören.

myCoachz ist aus genau diesem Denken entstanden.

Eine Plattform, die von innen gebaut wurde
Ein guter Ansatz zu Beginn eines Projektes ist es, dass eine Leistung nicht von außen, sondern von innen, aus dem Unternehmen heraus, entwickelt wird. myCoachz kommt aus der Coaching-Praxis. Die myCoachz GmbH in Oberhausen, gegründet von Hata Amer, kennt den Bedarf aus mehr als 25 Jahren Begleitung von Menschen. FILM|FORM hat daraus die Internet-Architektur gebaut.

Nicht als Vermittlungsschicht über fremde Videodienste. Sondern als eigenständige Plattform.

Die Video-Sessions laufen über eine selbst betriebene BigBlueButton-Umgebung. On Premise. Ohne zusätzliche Software beim Nutzer. Buchung, Kalender, Guthaben, Sitzungsstart und Abrechnung greifen ineinander. Coach und Klient bleiben in einem System, das für Coaching gedacht ist, nicht für allgemeine Bürokommunikation.

Die Server stehen in Deutschland und in Frankreich. Die Analyse läuft über selbst gehostetes Matomo. Backups werden getrennt und prüfbar vorgehalten. Die Video-Kommunikation selbst wird nicht an einen US-Konzern ausgelagert. Das ist eine Architekturentscheidung. Wer Coaching anbietet, muss die Vertraulichkeit der Sitzung technisch mitdenken.

Was die Architektur im Alltag leistet
Eine Plattform zeigt sich nicht in Featurelisten. Sie zeigt sich darin, ob ein durchdachter Ablauf entsteht.

Coaches können während ihrer Öffnungszeiten ein offenes Meeting starten. Wer gerade sucht, sieht, dass jemand erreichbar ist, und kann ein zehnminütiges Kennenlerngespräch beginnen. Kamera und Ton lassen sich zuvor in einer kurzen, kostenfreien Technikprobe prüfen. Wer lieber plant, bucht im Kalender. Ein Termin ist oft schon zwei Stunden im Voraus möglich. Fünf Minuten vor Beginn können beide eintreten, bevor die gebuchte Zeit läuft.

Zwischen den Terminen legt das System automatisch Puffer ein. Offene Kennenlern-Meetings enden rechtzeitig vor einer gebuchten Session. Erscheint ein Coach nicht, greifen klare Regeln und Rückerstattungen. Guthaben, Rechnungen und Auszahlungen bleiben nachvollziehbar. Die Oberfläche ist zweisprachig, Deutsch und Englisch.

Im Hintergrund stehen Dinge, die niemand sehen soll, aber merkt, wenn sie fehlen. Stabile Sitzungssteuerung. Präzise Anwesenheitserfassung. Schutz vor Spam und Missbrauch. Ein Widerruf für gebuchte Coachings. Getrennte Rechte. Revisionssichere Finanzprozesse.

Die Plattform steht auf Drupal 10 und wird als eigenes Produkt betrieben, nicht als Baukasten aus fremden Cloud-Diensten. Open Source dort, wo es Unabhängigkeit schafft. Eigene Logik dort, wo Coaching eigene Regeln braucht.

Geprüfte Gegenüber, keine anonyme Liste
Technik allein schafft kein Vertrauen. Maschinen sind gut in der Sachlichkeit. Menschen stehen für Empathie, Urteilskraft und Verantwortung.

Deshalb nimmt myCoachz Coaches nicht automatisch auf. Es gibt ein persönliches Gespräch und die Prüfung eingereichter Unterlagen: Lebenslauf, Leistungsnachweise, Zertifikate. Erst danach wird ein Profil öffentlich.

Das ist kein amtliches Gütesiegel und soll auch keines vortäuschen. Es ist eine redaktionelle und fachliche Verantwortung. Wer auf der Plattform erscheint, wurde angesehen. Die Auswahl reicht von Business- und Karriere-Coaching über Führung, Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung bis zur psychologischen Beratung. Über 250 geprüfte Coaches sind erreichbar. Rund um die Uhr, nicht nur im klassischen Bürofenster.

24 Stunden Verfügbarkeit heißt dabei nicht, dass jede Frage ein Notfall ist. Sie heißt, dass ein gutes Gespräch nicht an Bürozeiten gebunden sein muss.

Fazit
Die wichtigste Entscheidung liegt nicht in der Technik. Sie liegt in der Haltung, mit der jemand einen Coach aufsucht.

Wer erst kommt, wenn etwas brennt, sucht Entlastung. Das ist legitim. Wer kommt, während eine Idee noch formbar ist, sucht Qualität. Ein Gründer, der seine Geschäftsidee mit einem Business Coach durchspricht, kauft keine Therapie für das Unternehmen. Er leiht sich einen klaren Blick. Er prüft Annahmen, bevor sie teuer werden. Er formuliert das Angebot so, dass Kunden es verstehen. Er trennt das, was er selbst gerne tun würde, von dem, was der Markt braucht.

myCoachz ist dafür gebaut. Schnell erreichbar, wenn es brennt. Und ebenso gut nutzbar, wenn noch nichts brennt, sondern etwas besser werden soll.

Für uns als Agentur ist die Plattform ein konkretes Beispiel dessen, woran wir seit Jahren arbeiten: Marken und digitale Produkte so zu entwickeln, dass sie unabhängig bleiben, vertraulich funktionieren und einem echten Bedarf dienen. Nicht der Logik fremder Plattformen.

Die Plattform ist unter mycoachz.com erreichbar.

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